autorenseite von Wolfgang Bräutigam
Komödien mit Verwechslungsgefahr!

Minister im Quadrat

eine Komödie mit humanoiden Robotern und KI für
6/5 Damen und 4/5 Herren 
oder 5 Damen und 4 Herren  

Inhaltsangabe: Bei Minister Bernd Irrgang jagt ein Termin den nächsten. Sein (fiktives) Ministerium für Digitales und KI mit Sitz in München hat seit der Coronakrise die Lieferschwierigkeiten bei Computerchips an der Backe. Die Lösung des Problems wurde zur Ministersache erklärt.
Die Firma Arabian Digital, ein Chiphersteller aus Dubai, verspricht zeitnahe Lieferung. Scheich Rashid al Hamid wurde durch die Partei der Grünen vermittelt. Dies wird hingenommen, um zeitnah an Chips zu kommen. Der Scheich wird von seiner Assistentin Jutta Schubert begleitet.
Der persönliche Referent des Ministers, Klaus Meier, versucht zusammen mit Chefsekretärin Mandy (und Praktikant/in Nico/le) die Termine des Chefs zu koordinieren. Dabei sind kurzfristige Planänderungen an der Tagesordnung. Deshalb hat Klaus bei der chinesischen Firma Wuhan Robots über TEMU einen humanoiden Roboter bestellt. Dieser auf Berny getaufte Doppelgänger ist relativ einfach mittels einer Steuerung zu bedienen. Wenn Berny Termine von Bernd übernimmt, hat dieser mehr Zeit für seine privaten Anliegen. Unterscheiden wollen sie die beiden mit unterschiedlichen Krawattenfarben. Berny wurde mit einer blauen bestellt, weil der Minister immer rote trägt.
Die Verhandlungen mit dem Scheich fallen ausgerechnet auf den Abend, den die Verantwortlichen des Ministerbüros für die Feier des Hochzeitstages reserviert haben. Und dann taucht auch noch eine Silvia auf, die eine Liebschaft mit dem Chef haben will, weil ihr der Minister in einer Bar einen Drink ausgegeben hat. Seine Entscheidung, sein Büro um einen durch den Schrank/durch eine Wandtür erreichbaren, ganz privaten Geheimraum zu erweitern, wird dabei von Gerdas Schulfreund Franz, der zufällig die Umbauarbeiten gemacht hat, als Liebesspielzimmer gedeutet.
Berny mimt den Minister fachlich versiert und ist viel netter als Bernd. Da man Krawatten auch ablegen kann, haben die Angestellten arge Schwierigkeiten, die beiden unterscheiden zu können. Dies auch deshalb, weil Mandy aus Ärger über Klaus die Codewörter für Berny ändert und dabei die falsche Fernbedienung erwischt. Berny entpuppt sich auch als Frauenversteher erster Güte, was Frau Gerda natürlich gefällt. Eigentlich sollte er die Verhandlungen mit dem Scheich übernehmen, doch muss er notgedrungen mit Gerda ein gemeinsames Hochzeitstagsdateübernachtungsdinner samt Übernachtung im vermeintlichen Liebeszimmer verbringen.
Die kurzfristige Vertretungsputzfrau Aische durchsucht lieber die Räume, als zu putzen. Sie kommt, wie auch Jutta und der Roboter-Scheich, im Auftrag der Opposition von der Firma „Alles ist möglich“ auf der Suche nach Fakten, um den Minister zum Rücktritt zwingen zu können. Kompromittierende Bilder sind schnell gemacht, auch wenn Bernd die Beteiligung am Liebesspiel bestreitet.
Und dann sind da viele schwarze Koffer, die oft den/die Besitzer/in wechseln. Darunter auch einer mit Bestechungsgeld. Der für die Raumerweiterung zuständige Handwerker Franz gibt sich als „Barkeeper“ im Zuge eines Pilotprojekts aus, um an sein Geld für seine Arbeit zu kommen.
Silvia wird vor dem Scheich als Ehefrau ausgegeben und landet nach einer alkoholreichen Verhandlung im Bayerischen Hof zum Übernachten mit Bernd im Besprechungszimmer. Der Scheich zeigt nach der durchzechten Nacht immer wieder Ausfallerscheinungen.
Ob Berny den Minister dauerhaft bei seiner Frau ersetzt, die Opposition den Rücktritt des Ministers erreicht, der Scheich zu einem Harem kommt, der Koffer mit dem Geld wieder auftaucht, der Untersuchungsausschuss verhindert werden kann, und wie der Minister zu 100 Millionen Kartoffelchips kommt oder auch nicht, oder wie die Roboter auf die Umprogrammierung reagieren, wird an dieser Stelle noch nicht verraten.

Aufführungsrechte derzeit noch beim Autor